Tipps und Tricks zu Kreuzfahrten

Diejenigen, die bereits eine Kreuzfahrt gemacht haben, sind um eine Vielzahl an Erfahrungen reicher. Sie entdecken allerdings nicht nur Neues in geographischer Hinsicht. Häufig stellen sie fest, dass sie vor Reiseantritt keine oder falsche Vorstellungen darüber hatten, wie eine Fahrt auf dem Wasser vonstatten geht bzw. was es zu beachten gilt. So gibt es bestimmte Vorgänge und Verhaltensweisen, mit denen man sich im Vorfeld vertraut machen sollte, um unliebsame Begegnungen und Situationen auf dem Schiff zu vermeiden.

Kapitän legt pünktlich ab

Da die Reederei einen Fahrplan einzuhalten hat, kann das Schiff nicht auf jemanden warten, der aufgrund eines verspäteten Fluges oder eines Stau auf der Autobahn zu spät am Hafen eintrifft. Sollte es möglich sein, ist eine Anreise am Tag zuvor sinnvoll, um entspannt in den Urlaub starten zu können.

Bordkarte

Sie hat mehrere Funktionen, ist Zimmerschlüssel, Ausweis und Zahlungsmittel zugleich. Oftmals ist sie mit einem Foto versehen, welches beim Einchecken gemacht wird. Bei einem Ausflug an Land dient sie dem Ein- bzw. Auschecken. Auf diese Weise hat der Kapitän vor der Weiterfahrt Gewissheit, dass alle Passagiere wieder zurück an Bord gefunden haben.

ReisepassPass

Den Pass gibt der Gast zu Beginn der Kreuzfahrt ab. Am Ende der Reise erhält er ihn dann wieder zurück. Für die Reedereien gestaltet sich dadurch die Erledigung der Formalitäten beim Anlaufen fremder Länder wesentlich einfacher.

 

Ausreichend Handgepäck

Die Zeit, die vergeht, bis die Gepäckstücke in der eigenen Kabine eintreffen, kann für das Erkunden des Schiffes oder sogar ein Bad im Pool genutzt werden. Wartezeit ist verschwendete Zeit, daher sollten Badehose, Sonnenmilch, Lieblingsbuch im Handgepäck Platz finden. Die ersten Stunden an Bord können somit sinnvoll genutzt werden.

Seenotrettungsübung

Gemäß internationalem Seerecht ist innerhalb von 24 Stunden nach Betreten des Schiffes eine Seenotrettungsübung durchzuführen. Ertönt die Schiffssirene mit sieben kurzen Tönen und einem langen Ton, sind auf dem kürzesten Weg die entsprechenden Übungsbereiche aufzusuchen. Nach etwa einer halben Stunde kann der Gast wieder seiner Lieblingsaktivität nachgehen.

EssenEssen

Um ein Gedrängel am Buffet zu vermeiden, setzen viele Schiffen auf gesetzte Essen an großen Tischen. Sollte man mit den Tischnachbarn jedoch absolut nicht Grün werden, genügt ein Hinweis an den Oberkellner, der Einem dann einen neuen Platz sucht.

Kleiderordnung

Während selbst das Einnehmen des Frühstücks in Shorts vor Jahren noch ein ‚No Go‘ war, sieht man die Garderobe mittlerweile auf vielen Schiffen mit einem deutlich lockeren Auge. Abendgarderobe ist selbst auf Luxusschiffen nicht mehr bei dem Dinner erforderlich. Shorts sowie ärmellose T-Shirts während der Mahlzeiten sind allerdings nach wie vor nicht angebracht an Bord und sollten eigentlich auch an Land vermieden werden.

SchiffskabineBlick aus der Kabine

Der Grund dafür, dass es auf jedem Deck Kabinen gibt, die etwas preisgünstiger sind als die anderen, liegt meistens in der fehlenden Aussicht. Legt der Gast also Wert auf ein Fenster, welches den Blick auf den Horizont ermöglicht, statt auf das Rettungsboot zu sehen, bucht besser eine andere Kabine.

Motorengeräusche

Dass ein Schiff Dieselantrieb hat, ist oft nicht zu überhören. Auch bei teuren Schiffen nimmt man Motorengeräusche wahr, insbesondere im hinteren Bereich des Schiffes. Die Buchung einer Kabine am Bug ist demnach zu empfehlen, wenn man ruhig schlafen möchte. Zu beachten ist, dass es auch in Aufzug-Nähe oder nahe von Eismaschinen geräuschvoll werden kann.

Schiffsschaukeln

Da sich das Schiff auch nachts bewegt, schaukelt es auch nachts. Während sich viele Passagiere davon nicht stören lassen und einwandfrei schlafen, kriegen andere kaum ein Auge zu. Um zu vermeiden, dass der Gast jede Welle spürt, die auf das Schiff trifft, sollte dieser eine Kabine in der Schiffsmitte buchen. Hier wird das ständige Auf und Ab am wenigsten wahrgenommen.

TrinkgeldTrinkgelder

Viele Servicekräfte leben von den Trinkgeldern. Der Gast sollte hier großzügig sein und einen Zehner auf dem Kopfkissen hinterlassen. In vielen Fällen erhält der Gast auf Nachfrage bei der Reederei Auskunft über den Betrag, der für das entsprechende Service-Personal angebracht ist. Ein angebotener Abbuchungsservice von der Bordkarte kann dem Gast den Umgang mit der Trinkgeld-Frage erleichtern. Gern gesehen bei Zimmermädchen, Lieblingssteward und Keller ist das Trinkgeld selbst dann, wenn das Reiseprospekt mit ‚Trinkgeld inklusive‘ wirbt.